THE WHITE UNDER THE RED | Press Release

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THE WHITE UNDER THE RED | METRO GROUP SHOW
Eröffnung Freitag, 4. September, 19 – 22 Uhr | 5. – 27. September 2009

Galerie Metro freut sich, zur ersten Ausstellung nach der Sommerpause einladen zu dürfen! In der Gruppenausstellung mit dem Titel “The White Under The Red” zeigen die KünstlerInnen der Galerie Arbeiten, in denen sie das Verhältnis von Zeichen und Bedeutung untersuchen.

Die Zuordnung von Zeichen und Bedeutung beruht nach Saussure auf Konventionen und Gewohnheiten. Mit deren Veränderung wird auch das Verhältnis von Zeichen und Bedeutung immer wieder neu bestimmt. Indem die Arbeiten auf die Konstruiertheit der Verbindung von Zeichen und Bedeutung hinweisen, machen sie gleichzeitig die Konstruktionsleistung bewusst, die der Mensch in jeder Situation aufbringt. Die These: In der Bewusstwerdung über diese Konstruktionsleistung geht der Prozess der künstlerischen Entwicklung in der Entwicklung zur Mündigkeit auf.

Die einzelnen Arbeiten sind Teil dieses Prozesses, indem sie versuchen, Zeichen und Bedeutung im Moment ihres Erscheinens und Verschwindens, ihrer Gestaltung und Transformation, ihrer Materialisierung und Entmaterialisierung festzuhalten. Ob es sich um die Untersuchung des Verhältnisses von Text und Bild (Diana Artus, Markus Leitsch), Autorschaft und Gattungsgrenzen (Anke Kalk, Markus Wirthmann), den schmalen Grad zwischen Kunstdiskurs und Jargon (Francis Hunger, Daniel Rode, Bosse Sudenburg), oder Stil und Oberflächlichkeit (André Marose) handelt, immer geht es in den Arbeiten darum, den Dialog zwischen KünstlerIn und Material, zwischen Zufall und Notwendigkeit, zwischen Macht und Ohnmacht sichtbar zu machen.

————— English version ————————————————————

THE WHITE UNDER THE RED | METRO GROUP SHOW
Opening: Friday, September 4, 7 pm - 10 pm | September 5 - 27, 2009

Galerie Metro is very pleased to invite to the first exhibition after the summer break. In this group exhibition entitled “The White Under The Red” the artists of the gallery show works exploring the relation between sign and meaning.

According to Saussure the assignment of sign to meaning is based on conventions and habits. With their changeability this relation gets redefined permanently. The constructedness in the relation between sign and meaning reveals the constructing effort one applies in every situation. The assumption: In gaining awareness on this constructing effort the artistic process becomes part of the process to gain maturity.

By trying to visualize sign and meaning in the moment of arising and vanishing the artists deal with the relation between text and image (Diana Artus, Markus Leitsch), authorship and limits of genres (Anke Kalk, Markus Wirthmann), discourse and jargon (Francis Hunger, Daniel Rode, Bosse Sudenburg) or style and superficiality (André Marose). Thus these works become documents of the dialogue between artist and material, coincidence and necessity, power and powerlessness.

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